Montessori-Schule Traunstein - Klassen 1-10 > Was spricht für die Montessori-Schule Traunstein?

Was spricht für die Montessori-Schule Traunstein?

Sieben gute Gründe , warum Sie Ihr Kind an die Montessori-Schule nach Traunstein schicken sollten!

In der Montessori-Schule Traunstein…

... können Sie einen Einblick gewinnen, ob Schule und Pädagogik zu Ihrem Kind und zu Ihren Vorstellungen von Schulbildung passt.

Sie müssen sich nicht blind für die Montessori-Schule Traunstein (MS TS) entscheiden. Am Tag des offenen Klassenzimmers können Sie sich einen Eindruck vom Lehr- und Lernbetrieb an der MS TS machen. Der Tag findet meistens Ende Januar statt. Neben dem Erleben des Unterrichts können dabei vertiefende Gespräche geführt oder auch ein Probeunterrricht vereinbart werden.
Das Aufnahmeverfahren besteht aus einem sog. Schnuppertag der zukünftigen Schülerin / des zukünftigen Schülers und Gesprächen mit den Lehrern und der Schulleitung. Dabei werden auch die Schulreife und die Passung für die Montessori-Schule ermittelt.
Bevor Ihr Kind dann eingeschult wird, können Sie und Ihr Kind in der Vorschule noch vertieft prüfen, wie stimmig das Lernkonzept der MS TS für Ihr Kind ist. Schulanfänger erhalten in 6 Nachmittagsveranstaltungen einen Eindruck von der Methodik, den Räumlichkeiten, den Lehrkräften und dem Montessori-Lernmaterial.
Auch für sogenannte Seiteneinsteiger, die bereits eine andere Schule besuchen, gibt es vergleichbare Möglichkeiten.
Diese umfassen 3- 5 Hospitationstage in der Schule, an deren Ende ein Aufnahmegespräche mit den Pädagogen sowie der Geschäftsführung und dem Elternbeirat erfolgt.
Zusammengefasst lässt sich der Prozess so darstellen:

Grafik 1_Frage

Wo erfahren Sie sonst so viel Transparenz und Beteiligung bei Schulaufnahmeverfahren in Traunstein?

Weitere Informationen zur Aufnahme in die Montessori-Schule TS erhalten Sie hier.

>Näheres bezüglich des Tages des offenen Klassenzimmers erfahren Sie ab Anfang Dezember hier auf der Homepage und in der lokalen Presse .

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... lernen Schülerinnen und Schüler Schlüsselkompetenzen und Fähigkeiten, die sie sich sonst meist in „Lernfeldern“ außerhalb der Schule aneignen müssen

Die zentralen Schlüsselkompetenzen und Fähigkeiten, die Schülerinnen und Schüler an der MS TS integriert in den inhaltlichen Lernprozess erhalten, sind vor allem:

Verantwortung für andere übernehmen.

  • Das erfolgt durch den gemeinsamen Unterricht in jahrgangsgemischten Klassen: die älteren Schülerinnen und Schüler helfen den jüngeren. Sie lernen, indem sie selbst Erfahrenes und Erlerntes anderen vermitteln. Sie üben ein, wie man hilft und sie erkennen auch immer besser, wann jemand Hilfe braucht. Die Lehrkräfte stehen Ihnen dabei assistierend zur Seite.
    Diese Verantwortungsübernahme erfolgt auch durch entsprechende Projekte. Da werden in den verschiedenen Jahrgangsstufen die unterschiedlichsten altersangemessenen Angebote gemacht, z.B. die Organisation einer selbstverantworteten Klassenbücherei, die Verantwortung für die Wertstoff- und Mülltrennung in der Schule etc.
  • Durch die Jahrgangsmischung haben die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, sich individuell, ihrem Lerntempo entsprechend mit den einzelnen Fächern auseinander zu setzen. Somit können Schüler/innen, die in einem Fach schneller vorankommen, auch schon mal in die nächste Jahrgangsstufe hinein arbeiten.

 

Die Institution der Streitschlichter bewährt sich ebenfalls in diesem Kontext: Schülerinnen und Schüler, die sich dafür melden und engagieren, erhalten für ihre Streitschlichterfunktion eine grundlegende Ausbildung und Unterstützung durch einen Pädagogen, der für seine Unterstützungsfunktion ebenfalls über eine entsprechende Ausbildung verfügt.
Außerdem besuchen die Streitschlichter immer wieder Weiterbildungen und durch von Pädagogen begleitete Projekte können sie sich weiterentwickeln.

  • Eine besondere Funktion hat die SMV (Schülermitverwaltung). In diesem Gremium, in dem die Klassensprecher aller Klassen vertreten sind, werden schulische Projekte diskutiert, initiiert und begleitet.
  • Selbständigkeit, Selbstdisziplin und Konzentration werden wie selbstverständlich wahrgenommen und eingeübt.
    Das Lernen der Schülerinnen und Schüler erfolgt nicht nach der Taktung durch den Lehrer, sondern durch die eigene Taktung. Am deutlichsten wird das in der Freiarbeit. An 2 bis 3 Stunden jedes Schultages arbeiten die Schüler individuell nach weitgehend selbst bestimmten Inhalten und Sozialformen: mal alleine, mal in Partner- oder Gruppenarbeit, mal in engerer oder entfernterer Verbindung zur Lehrkraft oder zum Klassenraum. Da für Schüler an der MS TS diese Art des eigenständigen Lernens ein selbstverständlicher Teil des Schulalltags ist, verlaufen diese Lernphasen bemerkenswert diszipliniert und konzentriert.
    Näheres zur Freiarbeit können Sie hier erfahren.
    Einen Erfahrungsbericht eines Elternteils zur Hospitation während der Freiarbeit finden Sie
    hier.

⇒  Eigenverantwortung und Arbeitsorganisation werden durch dieses Lernprinzip ebenfalls erprobt und erlernt. Darüber hinaus werden solche Schlüsselkompetenzen auch durch bestimmte Projekte gefördert: die Große Praktische Arbeit (GPA) in der Jahrgangsstufe 8 ist ein solches Projekt genauso wie die Vorbereitung und Aufführung von Theaterstücken oder die Mitwirkung in klassenübergreifenden musischen, handwerklichen oder in anderer Art gestalterischen Neigungsgruppen.

⇒  In der Montessori-Schule Traunstein lernen die Schüler wirklich für das Leben – und nicht vornehmlich für die Schule oder die Lehrer.

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... wird auch auf die praktische Seite des Lebens und dessen Anforderungen vorbereitet.

  • Am anschaulichsten gelingt das in der Großen Praktischen Arbeit (GPA).
    Jede Schülerin und jeder Schüler der Jahrgangsstufe 8 erstellt ein praktisches Werk oder Werkstück. Neben der Arbeit sind die Dokumentation der Entstehung sowie die Präsentation des Werks vor einem großen Kreis Bestandteil der Aufgabe.
    Damit lernen die Schülerinnen und Schüler:
  • eine Entscheidung zu fällen, welche praktische Arbeit zu ihr/ihm und ihren/seinen Neigungen passt.
  • die eigenständige Planung und Verfolgung eines größeren Herstellungsprozesses.
  • die wirkungsvolle Präsentation vor einem größeren Publikum zu planen und durchzuführen. Weitere Details dazu finden Sie hier.
  • Projektarbeiten, Lernen mit erlebnispädagogischen Elementen, Exkursionen und Klassenfahrten, die immer auch zum Ziel haben, soziale Begegnungen und die Übernahme sozialer Verantwortung zu fördern, sind weitere Beispiele.
    Weitere Informationen zu diesem Feld finden Sie hier.
  • In der selbstorganisierten Schüler-Cafeteria (und vergleichbaren Projekten) erlernen die Schüler wie von selbst, Aktionen zu planen, sich zu koordinieren, zu rechnen und mit Einnahmen und Ausgaben umzugehen sowie die zentralen Bausteine einer Geschäftstätigkeit.

⇒  Bildung in der MS TS ist damit sehr praxis- und lebensnah gestaltet. Das belegen auch die Stimmen von Arbeitgebern ehemaliger Schüler. (Klicken Sie zu Details auf diesen Button.)

 

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... werden die Schüler intensiv betreut und begleitet.

  • Der Unterricht wird grundsätzlich durch zwei Personen begleitet:
    Klassenlehrer und Co-Kräfte arbeiten dabei eng abgestimmt zur bestmöglichen Unterstützung der Kinder zusammen.
  • Fachlehrer bieten von Anfang an spezialisierte und vertiefende Angebote: in Musik, im Bereich Sprachen und in den Bereichen Soziales, Wirtschaft und Technik. Hinzu kommen Angebote in Informatik, Digitaler Fotografie, Mitarbeit in der schuleigenen Imkerei oder der Bearbeitung des Schulackers für landwirtschaftliche Einstiegsprojekte etc.
  • Schließlich wird für die zukünftigen Absolventen eine spezielle Prüfungsvorbereitung für den Qualifizierenden Mittelschulabschluss und die Mittlere Reife angeboten.
  • Eltern vermitteln Unterstützung im Rahmen begleitender Arbeit. So können Eltern als Lesepaten unterstützend wirken. Aber auch besondere Qualifikationen und Spezialkenntnisse der Eltern kommen zum Einsatz und damit den Schülern zugute.

⇒  Die Intensität und Vielfalt der Begleitung ermöglicht eine viel individuellere Förderung als dies sonst üblich ist.

 

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... stehen die uns anvertrauten Kinder im Mittelpunkt aller Bemühungen.

In Form eines illustrierenden Schaubilds lässt sich das so darstellen

dreieck-kind-lehrer-eltern

Im Mittelpunkt der schulischen Bemühungen steht die Entwicklung des Kindes.
Das kann nur in enger Abstimmung zwischen den Lehrkräften und den Eltern erfolgen.
Deswegen gibt es an der MS TS vielfältige Foren, mit deren Hilfe diese anspruchsvolle Kooperation stetig verbessert und angepasst werden kann. Elternabende und Elternsprechstunden dienen dazu genauso wie die Elternschule, in denen Eltern die Montessoripädagogik nahegebracht wird (s. dazu auch die Veranstaltungshinweise auf dieser Seite). Dadurch können die Eltern besser verstehen, mit welchen Grundüberzeugungen und mit welchen Methoden die Entwicklung ihrer Kinder gefördert wird.

Das bildet sich auch in der Art von Bewertung und Rückmeldung über Lernen und Entwicklung der Kinder ab. Erst in der 8. Jahrgangsstufe erhalten die Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal Noten. Bis dahin wird die Entwicklung sehr intensiv in der sogenannten IzEL-Mappe (Informationen zum Entwicklungs- und Lernprozess) dokumentiert, die mit den Schülern und den Eltern immer wieder besprochen und reflektiert werden. Zusätzlich gibt es halbjährlich ein pädagogisches Wortgutachten.

Intensiver Austausch und differenzierte Rückmeldung machen Ihnen den Entwicklungsstand Ihres Kindes transparent. Außerdem können Sie an dieser Entwicklung aktiv mitwirken.
Gleichzeitig wird die Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler zu ihren Fähigkeiten und Kompetenzen gefördert.

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... erweitern ergänzende Angebote die intensive Betreuung

Um diese ergänzenden Betreuungsangebote geht es vor allem:

  • In der Mittagsbetreuung (Montessori am Nachmittag = MoNa) für die Klassen 1-4 erhalten die Kinder nicht nur ein warmes Mittagessen, sondern können in Neigungsgruppen ihre schulischen und sozialen Fähigkeiten ausbauen. Die im Unterricht eingesetzten Montessorimaterialien können dabei genutzt werden.
  • Das Angebot der offenen Ganztagsschule (auch ein Angebot von MoNa) richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10. Dort erhalten die Schüler nach dem gemeinsamen Mittagessen Gelegenheit, mit Unterstützung der dazu eingesetzten MitarbeiterInnen und PraktikantInnen sich weiter mit Themen zu beschäftigen, die sie besonders interessieren oder auch gezielte Förderung zu erfahren. In altersgemäßen, aber jahrgangsübergreifenden Neigungsgruppen können sich die Schülerinnen und Schüler von eigenen  Interessen geleitet mit bestimmten Themen beschäftigen.

Die Themen stammen aus

  • der Natur-, Umwelt- und Bewegungserziehung
  • der vertieften Form der Freiarbeit, in der Kinder sich die Gelegenheit nehmen, weiter an schulischen Inhalten zu arbeiten.
  • der Kreativwerkstatt, wo von naturwissenschaftlichem Experimentieren bis zum Kochen ein breites Spektrum von Aktivitäten und Themen offen steht.

Die Fahrt zum Bahnhof Traunstein wird durch die MS TS organisiert.

⇒  Die MoNa ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, ihre Lernerfahrungen in kreativer und kooperativer Form zu vertiefen. Gleichzeitig erhöht sie für die Eltern die Flexibilität in der Lebensgestaltung.

Mehr zur offenen Ganztagesschule MoNa erfahren Sie hier.

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... ist die Arbeit transparent für die Eltern und bewusst offen für deren Einflussnahme.

Und das ist gut so.
Montessorischulen sind immer auch Schulen von Eltern. In der MS TS zeigt sich dies an folgenden Stellen:

  • der jährlich stattfindende Tag des offenen Klassenzimmers gibt Ihnen bereits vor dem Schulbesuch durch Ihre Kinder einen unmittelbaren Eindruck von der Lernmethodik, dem Lernklima und den konkreten Räumlichkeiten.
    Weitere Informationen zum Tag des offenen Klassenzimmers finden Sie hier.
  • die Möglichkeit der Hospitation an einem Schultag durch Eltern ist ausdrücklich gewünscht und wird intensiv wahrgenommen.
  • die Mitbeteiligung der Eltern ist einerseits gewünscht, andererseits aber auch gefordert. Sie können sich in einem der zahlreichen Arbeitskreise engagieren, können Ihren Beitrag zu einem der Feste und Feiern leisten, ein musisches Projekt beisteuern oder sich um den Platz in einem Gremium (Elternbeirat, Aufsichtsrat) bemühen und dort unmittelbar auf die Schulentwicklung einwirken.
    Weitere Informationen zum Elternbeirat und zum Aufsichtsrat finden Sie hier.
    Weitere Informationen zu den Arbeitskreisen finden Sie
    hier.
  • Elternabende, Elternsprechstunden, Elternschule und Elternprojekte ergänzen diesen Ansatz. Dabei erhalten Eltern häufig die Möglichkeit, eigenes Wissen und eigene Erfahrung einzubringen und die eigene Erfahrungbasis durch den Austausch mit anderen zu verbreitern.

⇒  Die Berichte Ihrer Kinder können Sie aus Ihren unmittelbaren Eindrücken ergänzen.
Sie erhalten damit nicht nur ein umfassenderes Bild vom Lern- und Bildungsprozess Ihrer Kinder, sondern können diesen auch viel gezielter unterstützen.

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