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Unesco-Projekt-Schule

August 2018
Ab dem Schuljahr 2018/2019 wird Anna Schehl das Thema Unesco-Projektschule an der Montessori-Schule-Traunstein betreuen. Für Beiträge und andere Vorschläge zum Thema kann sie gerne unter anna.schehl@monte-ts.de kontaktiert werden.

April 2018
Aufnahme der Montessori-Schule-Traunstein als interessierte UNESCO-Projektschule ins bayerische Netzwerk

Das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen in Deutschland bietet den teilnehmenden Schulen die Möglichkeit an den Zielsetzungen der UNESCO mitzuarbeiten und ein Schulprofil zu entwickeln, das die folgenden sechs Säulen miteinschließt: Menschenrechtsbildung und Demokratieerziehung, interkulturelles Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung, global citizenship, Freiheit und Chancen im digitalen Zeitalter und UNESCO-Welterbeerziehung. Die Schulen verpflichten sich dazu, diese Themen in Form von Projekten, fächerübergreifendem Unterricht, Veranstaltungen und Aktionen in den Schulalltag zu integrieren. Dabei wird Wert auf eine enge Zusammenarbeit von Schulleitung, Schulkoordinator, Schülern und Eltern gelegt.

Nach Einreichung des Antrags zur Aufnahme und des Besuchs des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, wurde die Montessori Schule Traunstein als „Interessierte Schule“ ins Netzwerk der bayerischen UNESCO-Projektschulen aufgenommen. Dem Status der „Interessierten Schule“ folgen die der „Mitarbeitende Schule“ und „Anerkannte UNESCO-Projektschule“. Um die weiterführenden Stufen zu erreichen, ist die Dokumentation und Präsentation aller relevanten Schulaktivitäten Voraussetzung, sowie die Teilnahme an Tagungen und der Austausch mit anderen Projektschulen.

Unter unserem diesjährigen Themenschwerpunkt „Respektvolle Schule“ haben schon zahlreiche Projekte stattgefunden, die zur Mitgliedschaft als UNESCO-Projektschule beitragen.

Menschenrechtsbildung/Demokratieerziehung: Schülerprojekt zur Gewaltprävention „Pack mas“ in M2, Lehrerfortbildung „Pack mas“ (SJ 17/18), Klassenrat (jährlich), Schulforum (jährlich), Streitschlichter und Streitschlichterausbildung (jährlich), Schulsanitäter und Schulsanitäterausbildung (jährlich), UNESCO AG (seit SJ17/18)

Interkulturelles Lernen: Begegnung Jung und Alt – Besuch im Altenheim der Oberstufe (jährlich), Ländermesse der M4 (SJ 17/18), Vortrag mit Wade Fernandez (Indianerprojekttag)

Bildung für nachhaltige Entwicklung/Umwelterziehung: Bienenzucht -> eigene Honigherstellung (seit SJ10/11), Schulwald – Umgestaltung der Fichtenmonokultur zum Mischwald – „Grünes Klassenzimmer“ (jährlich), Besuch im Haus der Berge und Haus der Natur (jährlich), Schülerfirma für eine gesunde Pausenverpflegung (seit SJ10/11), Schulackerprojekt der Oberstufe (seit SJ 16/17)

Globales Lernen: Spendenaktionen (Kuchenverkauf) für Montessori-Schule Haiti (jährlich), Las Galeras (Dom. Rep.) Hurrikanopfer – Flohmarkt der M3 (SJ17/18), Spendenlauf für Las Galeras und Montessori-Schule Haiti(SJ17/18), Benefizkonzert für Las Galeras (geplant für SJ 17/18)

Freiheit und Chancen im digitalen Zeitalter: Medienunterricht – Präventionsveranstaltung zum Umgang mit dem Internet und den sozialen Medien (jährlich), AG Digitale Photographie der OGS (jährlich)

UNESCO Welterbeerziehung: Internationale Weihnachtsbräuche im Unterricht

Wir freuen uns auf die neue Herausforderung und zahlreiche Projektbeiträge!


21.02.2018 – 23.02.2018

Jugendforum 2018 mit dem Schwerpunktthema Agenda 2030 in Nürnberg

Das 17. Jugendforum vom 21.02.-23.02.2018 wurde im prunkvollen Eppeleinsaal direkt im Schatten der Nürnberger Burg mit einer abwechslungsreichen Podiumsdiskussion eröffnet. Die Schüler der Bertold-Brecht-Schule interviewten dazu nicht nur Supergirl und Biene Maja, sondern auch den Schulbürgermeister Dr. Klemens Gsell und die Schulleiter des Hans-Sachs-Gymnasiums OStD Wilfried Büttner sowie der Bertold-Brecht-Schule Dr. Harald Schmidt.

Im Podium ging es um Ziele und Umsetzungsmöglichkeiten der „Agenda 2030“ in Nürnberg und insbesondere an den Nürnberger Schulen. Es wurde über die Verbesserung der Verkehrsmittelnutzung, das Trinkwasser der Stadt und die Bekämpfung und den Umgang von Ungleichheiten gesprochen. Im Interview mit den beiden Schulleitern ging es um UNESCO-Projekte und um die Berücksichtigung der Agenda 2030 in der Schule. Dabei wurde speziell auf Nachhaltigkeit, Energiesparen und ökologische Aspekte eingegangen. Außerdem wurden Digitalisierung in der Schule und Partnerschaften mit Schulen aus anderen Ländern angesprochen. Mit der UNESCO-Landeskoordinatorin Annabelle Junker wurde über Vielfalt und Umweltschutz und den Beitrag, den jeder Einzelne dabei leisten kann, gesprochen.

Im Zentrum des Jugendforums standen anschließend zwölf Schülerworkshops zu möglichst vielfältigen Aspekten der Agenda 2030 Ziele. Die rund 120 Schülerinnen und Schüler der bayerischen UNESCO-Projektschulen beschäftigten sich in den zwei Tagen ausführlich mit folgenden Themen:

1) Architektur und Frieden
2) Gebärdensprache
3) Upcycling
4) Klimaschutz
5) Musikworkshop
6) Inklusion im Sport
7) Burgradio
8) Diskriminierung trifft uns alle
9) Buchbinden
10) Streitet Euch!
11) Bienen und Insekten
12) Schule in Afrika und Wasser wirkt

In den Workshops setzten sich die Jugendlichen intensiv und praxisnah mit den Themen der Agenda 2030 auseinander und nutzen vielfältige Möglichkeiten des gegenseitigen Austausches.

So entstanden unter anderem ein Tischkicker aus Altpapier und Eierschalenkartons im „Upcycling“ Workshop oder eine Installation im Außenbereich der Burg im Rahmen des Workshops „Architektur und Frieden“. Kreativ ging es auch im Workshop „Buchbinden“ zu. Hierbei gestalteten die Schüler aus Pappe, Papier und Buchbinderleinen ein kleines Buch. Im Workshop “Streitet Euch!“ ging es um Lösung und Vermeidung von Konflikten und ebenso um den Umgang mit Stammtischparolen. Mit verschiedenen Ebenen der Diskriminierung setzten sich die Teilnehmer im Workshop „ Diskriminierung trifft uns alle“, durchgeführt vom Nürnberger Menschenrechtsbüro, auseinander. Auch im Workshop „Klimaschutz“ ging es neben theoretischen Aspekten des Klimaschutzes beim Basteln einer solarbetriebenen Nachttischlampe um den eigenen Ideenreichtum. Im Workshop „Gebärdensprache“ waren die Teilnehmer aufgefordert, die Welt aus einer Perspektive ohne Lautsprache und Geräusche zu erleben.

Ebenso lernten sie einige Grundlagen der Gebärdensprache. Mit dem Workshop „Burgradio“ gingen die Schülerinnen und Schüler auf Erkundungstour, um einen Radiobeitrag zu gestalten, der einen Überblick über die einzelnen Aktionen des Jugendforums bietet.

Auch bei der „Inklusion im Sport“ gab es neben theoretischen Überlegungen zur Inklusion in der Schule und im Sportverein praktische Übungen und Exkursionen. Die Gruppe „Bienen und Insekten“ ging der Frage nach, warum die Zahl der Insekten so stark sinkt, ob und warum das problematisch ist und was wir für den Schutz der Insekten tun können. Sie bastelten ein Insektenhotel, um den Insekten ein neues Zuhause zu geben.

Im Workshop „Schule in Afrika und Wasser wirkt“ wurde mit verschiedenen Materialen der Alltag einer Schule in Afrika nachgestellt. Dort werden die Kinder werden teilweise unter schlechten Bedingungen unterrichtet und dies galt es nachzustellen. Die Probleme des Wassermangels bzw. unsauberen Wassers werden meist durch einfache selbstgebastelte Filteranlagen gesäubert. Um dies nachzuempfinden und Lösungen zu erkunden, konnten die Schülerinnen und Schüler eine Filteranlage selbst bauen.

Der Musikworkshop entwickelte einen eigenen UNESCO-Song, der die Themen, die Schülerinnen und Schüler bewegen, bearbeitet und eingebunden wurden. Der Song wurde am Ende der Veranstaltung unter großem Applaus allen Teilnehmern des Jugendforums vorgespielt.

Zum Abschluss des Jungendforums präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Stil eines World Cafés die Ergebnisse ihrer zweitägigen Arbeiten.

Mit vielen neuen Eindrücken und entstanden Kontakten im Gepäck traten die Schülerinnen und Schüler begleitet von ihren Lehrkräften die Heimreise an. Ein großes Dankeschön möchte ich an die Organisatoren Michael Hertel, Oliver Neumann und Stephanie Schielein- Barker für den hervorragenden Ablauf richten. Die Fotogalerie gibt Einblicke in die Arbeiten und praktischen Ergebnisse der Workshops.

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24.11.2017

Besuch der Landeskoordinatorin der Unesco Projektschule Michaela Kronwinkler und Frau Brünsteiner vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst am Freitag, den 24.11.2017

Am Freitag, den 24.11. erwarteten die Schüler des Unesco Schulprojekts aufgeregt unsere Gäste im Eingangsbereich. Zum einen hatten sie die Aufgabe, die beiden Damen zu begrüßen, und zum anderen ihnen danach unsere Schule zu zeigen. In der Woche zuvor hatten sie zusammen mit zwei Eltern und Kay Hoßbach Stellwände mit Fotos bestückt und gestaltet, die einen Einblick in unsere vielfältigen Schulaktivitäten gaben. (Herzlichen Dank den Eltern für die Unterstützung!)

Frau Kronwinkler war sehr begeistert von der Schulhausführung. 3 Redakteurinnen aus der Mittelstufe interviewten die Beiden zwischendurch und machten Fotos.
Beate Walter, die wir in der Tigerklasse antrafen, informierte über ihre Unterrichtsstruktur in der Freiarbeit und das IzEL. Lange standen wir bei den Stellwänden, über die sich gute Gespräche entsponnen.

Schließlich setzten wir (Kay Hoßbach, Manfred Kraut und Anne Weidmann) uns mit unseren Gästen zusammen, um bei Kaffee und Kuchen über unsere Schulstruktur und den Aufnahmeantrag für den Anfangsstatus „Interessierte Schule“ zu sprechen. (Danke an die 8. Klasse und Josefa Sailler für den leckeren Kuchen!)
Frau Kronwinkler und Frau Brünsteiner betonten den freundlichen und lichten Eindruck der Schule trotz des Betonbaues, sie waren beeindruckt von den vielfältigen Aktivitäten und meinten, dass die Montessorischule Traunstein gut in das Profil der Unesco Projektschulen hineinpasse.

Von einer Mitgliedschaft bei der Unesco Projektschule (UPS) sollen beide Seiten profitieren können. Die Werte, für die die UPS steht, wollen dauerhaft gelebt werden über Projekte, Unterrichtsinhalte, Bewusstseinsschulung, Fahrten zu Jugendforen, Vernetzung mit anderen Schulen und Pressearbeit. Dafür gibt es folgende Leitlinien: Menschenrechtsbildung/ Demokratieerziehung, interkulturelles Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Umwelterziehung, globales Lernen, Freiheit und Chancen im digitalen Zeitalter, Unesco-Welterbeerziehung. Noch im Dezember wird die Montessorischule einen Aufnahmeantrag für den Anfangsstatus „Interessierte Schule“ stellen.

Kay Hoßbach haben wir beauftragt, die Funktion des Schulkoordinators zu übernehmen und einen Blick darauf zu haben, dass die Idee der Unesco Projektschule hier an der Montessorischule Traunstein lebendig wird. An dieser Stelle möchten wir auch der AG Schulentwicklung herzlich danken, die die Idee einbrachte, sie vorantrieb und durch stetes Dranbleiben und unermüdlichen Fleiß diesen Besuch und diesen Fortschritt erst möglich gemacht hat. Vielen Dank!! Bleibt weiter dran am Thema, denn ich denke, es wird auch in Zukunft viel zu tun geben.

Wie geht es dann weiter?

Nach zweijähriger aktiver Netzwerk und Projektarbeit ist der Status der „Mitarbeitenden Unesco Projektschule“ möglich. Nach einem weiteren Jahr evtl. der Status der „Anerkannten Unesco Projektschule“. Dieser Status muss nach insgesamt 5 Jahren wieder neu beantragt werden. Ziel ist es also, diese Werte nachhaltig zu leben. Deshalb ist es auch wichtig, die Zustimmung der Eltern, Schüler und Lehrer über die Gremien einzuholen. Ich denke, die aktive Mitarbeit ist eine anspruchsvolle Aufgabe wie auch ein lohnendes Ziel.

Anne Weidmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


04.11.2017

Die UNESCO als Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur vergibt weltweit den Status von UNESCO Projektschulen (UPS).

Die Montessorischule Traunstein befindet sich schon seit einiger Zeit im Aufnahmeverfahren zur UNESCO Projektschule.
 
Am 24.11. wird die Landeskoordinatorin der UPS an unsere Schule kommen, um sich einen Eindruck zu verschaffen, wie sehr die Montessorischule Traunstein mit ihren Projekten und Aktivitäten bereits die Anforderungen an eine UPS erfüllt. Wir freuen uns sehr auf diesen Besuch und werden Frau Michaela Kronwinkler einen guten Überblick vermitteln. Wir berichten an dieser Stelle, wie es weitergeht.